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Düsing unterstützt Biomassepark Hugo

Palettenbau

Am Standort des ehemaligen Bergwerks Hugo 2/5/8 ist im Juli 2016 der Biomassepark Hugo eröffnet worden. Die großzügige Parkanlage ist die europaweit erste Anpflanzung von Weiden und Pappeln in einem Ballungszentrum und wird auch als Kurzumtriebsplantage bezeichnet.

Mittlerweile hat sich der Park zu einem Anziehungspunkt für Schulen und Kindergärten aus der Umgebung entwickelt. Die Kinder lernen die Natur kennen, pflanzen Stauden und Wildkräuter, bauen aus Paletten Sitzmöglichkeiten und Hochbeete. Sie entdecken die Natur ganz neu und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Es finden sich sieben – meist bunt bemalte – Container auf dem Parkgelände, in denen die Gruppen ihre Geräte für die Gartenarbeit problemlos verstauen können. Die Container sind umgeben von zahlreichen Beeten, in denen Blumen und Pflanzen blühen. Auch einen Barfußpfad haben die Kinder gestaltet.

Die Idee des Parks wurde gemeinsam von der RAG, RAG Montan Immobilien, der Stadt Gelsenkirchen, dem Umweltministerium NRW und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW entwickelt.
Trotz dieser „großen“ Projektbeteiligten ist der Biomassepark immer wieder auf Spenden angewiesen. Es bedeutet viel ehrenamtliches Engagement und Pflege, damit hier eine Welt geschaffen und erhalten wird, in der die Kinder selbst ernten, schneiden und spielen können. Aus diesem Grunde unterstützt der Gartenfachmarkt Düsing aus Gelsenkirchen das Projekt von Beginn an mit vielen Utensilien, die für die Gartenarbeit benötigt werden. „Gerne helfen wir mit Paletten, Erden und Rindenmulch sowie Steinen für die Wegmarkierungen weiter“, berichtet Siegfried Joachim, Geschäftsführer im Gartenfachmarkt Düsing. Das oberste Ziel sei, dass die Kinder die Möglichkeit zur Mitgestaltung bekommen. Denn wer mitaufbaut, macht auch nichts kaputt. Und in der Tat: Es gibt bisher keinen Vandalismus im Biomassepark.

In der vergangenen Zeit hat der Biomassepark zahlreiche Auszeichnungen erhalten und wurde unter anderem von der UNESCO gewürdigt. Im Dezember entscheidet sich, ob die Stadt Gelsenkirchen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhält. „Mit Projekten dieser Art können wir unsere Stadt wieder nach vorne bringen. Wir müssen in die Bildung der Kinder investieren. Es ist eine Investition in unsere Zukunft“, so Siegfried Joachim.

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